Freiheit lassen statt entziehen – Informationsveranstaltung

Freiheit lassen statt entziehen
Informationsveranstaltung zur Versorgung dementiell erkrankter Menschen
Online und in Präsenz
Menschen, die an Demenz erkrankt sind, versuchen, sich in einer verwirrend gewordenen Welt zurechtzufinden. Sie rütteln an verschlossenen Türen, um „nach Hause“ oder „in die Arbeit“ zu gehen, sie möchten etwas erledigen und verstehen nicht, dass man sie hindert. Verzweiflung und Wut des Erkrankten treffen auf die Sorge der Pflegenden und Angehörigen, der Betreffende könnte sich oder andere verletzen, aber auch auf die Angst vor rechtlichen Konsequenzen. Benötigt wird eine menschenfreundliche und gewährende Pflege, die auf Fixierungen, Bettgitter, Gurte, aber auch subtilere Möglichkeiten des Freiheitsentzugs verzichten kann und andere Handlungsmöglichkeiten entwickelt.
Sie erfahren, wie eine Versorgung dementiell erkrankter Menschen zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen gelingen kann. Wir sprechen über Rahmenbedingungen, innere Haltung der Pflegenden, Veränderungen im Umfeld, Vertrauen und das Meistern schwieriger Situationen, so dass ein erkrankter Mensch mit größtmöglicher Lebensqualität wohnen und leben kann.
Referent: Christian Schmidt, Pflegedienstleitung der Tagespflege RosenGarten
Ort: Die Teilnahme ist online via Zoom oder in Präsenz möglich im „Kesselhaus“, Am Münchfeld 44, 80999 München, Saal 1 und 2
Kosten: keine
Anmeldung und weitere Infos finden Sie HIER auf der Website von Völlig anders e.V., Höcherstr. 7, 80999 München, Tel 089/8180209-99
Ein Angebot im Rahmen der Selbsthilfeförderung der Gesetzlichen Krankenkassen in Bayern