TROTZDEM IN VERBINDUNG. Kommunikation bei Primär Progredienter Aphasie

Das Vorliegen einer Primär Progredienten Aphasie (PPA) wirkt sich auf die Kommunikation von Betroffenen aus. Wortfindungsstörungen oder ein Verlust des Sprachverständnisses können die (Paar-)Beziehung strapazieren oder Konflikte auslösen.
Betroffene sind demnach nicht nur die an der PPA erkrankten Personen selbst. Auch Angehörige erleben die Auswirkungen der Sprachstörung und müssen mit den Herausforderungen zurechtkommen.
Logopädie hat das Potenzial, die Kommunikationsfähigkeit von Personen mit PPA über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Kleinere Veränderungen im Umgang mit Personen mit PPA können Gespräche erleichtern und helfen in Verbindung zu bleiben.
Dieses Seminar richtet sich an Angehörige, die gerne mehr über logopädische Behandlungsoptionen und Unterstützte Kommunikation lernen möchten.
Die folgenden Inhalte werden im Seminar angesprochen:
- Was bedeutet die Diagnose „PPA“?
- Wieso ist jede Person mit PPA anders?
- Welche Behandlungsoptionen gibt es?
- Wie lässt sich Kommunikation unterstützen?
- Was kann man im Alltag tun, um in Verbindung zu bleiben?
Referentinnen:
- Anna-Lena Köb ist seit 2015 in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der UM in Mainz als Logopädin für die Versorgung von Personen mit PPA zuständig. Sie ist spezialisiert auf die klinische Diagnostik der PPA und leitet interdisziplinäre Gruppentherapieangebote für Betroffene.
- Mirjam Gauch beschäftigt sich seit mehreren Jahren in der Neuropsychiatrischen Ambulanz der Universitätsmedizin in Mainz klinisch und wissenschaftlich intensiv mit der PPA. Frau Gauch begleitet Betroffene vom Diagnoseprozess hin zur Therapieplanung und Verlaufskontrolle und biete diverse Gruppenangebote für primär und sekundär Betroffene an.
Infos:
- Zeit: Donnerstag, 22.1.2026, 16.00-18.00 Uhr Online per Zoom
- Referentin: Anna-Lena Köb und Mirjam Gauch, Logopädinnen der Gedächtnisambulanz, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Kosten: € 35,-
- Anmeldung: wohlBEDACHT e.V., Höcherstr. 7, 80999 München, Tel 089/ 8180209-30, Fax 089/ 8180209-31, info@wohlbedacht.de, www.wohlbedacht.de
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie durch die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern (soziale Pflegekassen) und durch die Private Pflegepflichtversicherung gefördert.